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Baudenkmal Künstlerhaus

Der dreigeschossige Backsteinbau, ein Frühwerk von Conrad Wilhelm Hase, wurde als Vierflügelbau angelegt und gruppiert sich um ein zentrales Treppenhaus zwischen zwei Lichthöfen. Dem zurückgesetzten Mittelteil ist ein übergiebelter Risalit (»Vorsprung«) mit einer Freitreppe vorgelagert, der von Granitlöwen flankiert wird. Typische Rundbogenfenster sowie Skulpturen Dürers und Vischers bestimmen diesen Teil. Zusätzliche Arkadenreihen gliedern das Erdgeschoss, Blendbögen fassen die Obergeschosse zusammen.

Die Fassade wird durch rote und gelbe Ziegel, mehrfarbigen Sandstein und Rosetten
akzentuiert. An den Seitenflügeln befinden sich Skulpturen von Leibniz und Humboldt. Die von Hase bis 1878 konzipierten rückwärtigen Anbauten wurden zerstört. Seine besondere architektonische Bedeutung erhält das Künstlerhaus als erster Museumsbau Hannovers sowie als eines der Hauptwerke des »Hannoverschen Rundbogenstils«.

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