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Das Künstlerhaus

Das Künstlerhaus im Herzen Hannovers ist nicht nur ein wichtiges Baudenkmal, das die Innenstadt mit prägt, sondern zugleich auch ein dynamischer moderner Kulturort. Bildende Kunst, Film und Literatur haben hier mit wichtigen Institutionen und ihren Programmen einen Platz gefunden ebenso wie die Stiftung Niedersachsen als eine prominente, die Kultur fördernde Einrichtung. In enger Zusammenarbeit mit dem angrenzenden Schauspielhaus gelingen Sparten übergreifende Projekte, Festivals und Open-Air-Kinovorführungen auf dem Theaterhof, der im Sommer kulturell wie gastronomisch genutzt wird und das Bild dieses lebendigen urbanen Kulturortes komplettiert.

Den »Grundstein« für das heutige Künstlerhaus legte 1853 König Georg V. von
Hannover. Er weihte es dann auch am 23. Februar 1856 ein – zusammen mit dem für die hannoversche Baugeschichte bedeutenden Architekten Conrad Wilhelm Hase sowie vielen honorigen Kunstfreunden der damaligen Residenzstadt. Zunächst als »Museum für Kunst und Wissenschaften« errichtet, ist das Haus eines der Hauptwerke des »Hannoverschen Rundbogenstils«. Am Tag der Einweihung fand auch die Schlüsselübergabe an alle Vereine statt, die in das Haus
einzogen. Geblieben sind nach mehr als 150 Jahren davon Kunstverein und Künstlerverein – neue, zeitgenössische Institutionen sind hinzugekommen. Erlebt und überlebt hat das Haus in all den Jahren die Zerstörungen der Kriegszeit sowie zahlreiche An-, Um- und Einbauten. Mit dem 2001 vollendeten letzten Umbau gelang es den Architekten »Pax/Hadamczik/Arndt/Brüning« die ursprüngliche architektonische Konzeption weitgehend zu rekonstruieren und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine moderne, vor allem kulturelle Nutzung sicherzustellen.

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