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Barrage Titel: Barrage

Regisseur: Raphael Jacoulot
Land: Frankreich
Jahr: 2005
Länge: 93 Minuten
Sprachfassung: französisch
Untertitel: deutsch

Beschreibung

mit Nade Dieu, Anais Demoustier, Aurélia Petit, Hadrien Bouvier, Pierre Berriau


Sabine lebt allein mit ihrem Sohn Thomas. Sie ist dreißig Jahre alt und er fünfzehn. Sie beschließt, gemeinsam mit ihm in ein einsam stehendes Haus in der Nähe eines Staudammes zu ziehen. Der jugendliche Thomas verbringt immer weniger Zeit bei seiner Mutter. Seine Abwesenheit macht Sabine sehr zu schaffen. Als es zu merkwürdigen Zwischenfällen kommt, verliert sie ihren Halt. Sie befindet sich in einem Teufelskreis und wird alles tun, um ihren Sohn zurückzuhalten. Ein Spielfilmdebüt von beeindruckender Schärfe über eine obsessive Mutter, die vor nichts zurückschreckt, um ihren Sohn nicht zu verlieren. Verleihmitteilung


Die 30-jährige Sabine ist vollkommen auf ihren 15-jährigen Sohn Thomas fixiert. Sie bezieht mit ihm ein einsames Haus und geht bis zum Äußersten, um ihn bei sich zu halten. Raphael Jacoulot erzählt in seinem Spielfilmdebüt "Barrage" (Forum) die tragische Geschichte einer krankhaften Mutterliebe. Die Inszenierung ist auf das Wesentliche reduziert, die Dialoge sind so spärlich wie die Informationen, die wir über die Protagonisten erhalten, die Farben unerkühlt und winterlich fahl. Zum Hauptschauplatz wird das einsam an einem Staudamm gelegene, unwirtliche Haus, das einem Roman Thomas Bernhard entstammen könnte. Für den Sohn wird es zum Gefängnis. Die vielen langen Einstellungen - Gesichter, Blicke, Autofahrten - sind vielleicht nicht alle unentbehrlich und lassen den Mittelteil etwas zäh werden, aber dann entwickelt sich, behutsam und in aller Stille, eine Atmosphäre stetig wachsender Beklemmung. Der Film stützt sich auf ein überzeugendes Drehbuch, ist hervorragend besetzt und schenkt uns eine Spannung ganz eigener Art. Man möchte sich nicht vorstellen, was Hollywood dieser Geschichte angetan hätte.  gd bei angelaufen.de


Sabine ist dreißig Jahre alt und lebt allein mit ihrem fünfzehnjährigen Sohn Thomas. Eines Tages beschließt sie, gemeinsam mit ihm in ein einsam stehendes Haus in der Nähe eines Staudamms zu ziehen. Der halbwüchsige Thomas verbringt immer weniger Zeit bei seiner Mutter. Seine ständige Abwesenheit macht Sabine sehr zu schaffen. Als es zu merkwürdige Zwischenfällen kommt, verliert Sabine ihren Halt. Sie befindet sich in einem Teufelskreis und ist bereit, alles tun, um ihren Sohn zurückzuhalten. Berlinale