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Titel: VatelRegisseur: Roland Joffé
Land: Frankreich
Jahr: 1999
Länge: 103 Minuten
Sprachfassung: deutsch
FSK: ab 12
Beschreibung
mit Gérard Depardieu, Uma Thurman, Tim Roth, Julian Glover
Mit monumentalen Filmen hat der Regisseur Roland Joffe ("Killing Fields", 1984) reichlich Erfahrung. In seinem neuen Streifen ist die Rolle des Meisterkochs Francois Vatel dem Schauspieler Gerard Depardieu förmlich auf den Leib geschrieben. Als er für den Sonnenkönig ein dreitägiges Fest ausrichten soll, steht viel auf dem Spiel, denn Vatels eigentlicher Dienstherr, der Prinz de Conde möchte als General die französische Armee gegen Holland führen. Vatel muss also über sich selbst hinauswachsen, damit der König Gefallen an den Speisen findet. Im Mittelpunkt der Inszenierung stehen Genuss und Lebensfreude, Überfluss und Prunk. rhein-zeitung.de
Frankreich 1671: François Vatel, Haushofmeister des hochverschuldeten Prinzen von Conde, richtet für den Hofstaat Ludwigs XIV. ein dreitägiges Fest aus, um seinem Herrn zu helfen, die Gunst des Sonnenkönigs zu erringen und den drohenden Bankrott abzuwenden. Als er sich unstandesgemäß in die Mätresse des Königs verliebt und vom Prinzen an den Hof von Versailles abgeschoben wird, erkennt er die Ausweglosigkeit seiner Lage. Ein in opulenten Bildern entwickeltes, hervorragend gespieltes Historiendrama, das über die sensible Liebesgeschichte hinaus das brisante Verhältnis zwischen Aristokratie und Volk beleuchtet, ohne die sinnenfrohe Grundstimmung mit gesellschaftspolitischen Diskursen zu überfrachten. - Sehenswert ab 14. film-dienst
Es war im Jahre 1671 kein Vergnügen, dem Sonnenkönig Ludwig XIV. zur Hand zu gehen: etwa, wenn er in die Toilette des Salons pupste oder sich wieder eine neue Gespielin fürs Gemach heranwinkte. Am schwierigsten aber hatte es der Zeremonienmeister François Vatel (Gérard Depardieu), der die Gunst des Königs mit einer dreitägigen Festorgie erlangen soll. Zwischen Hofintrigen, dem wogenden Busen der Gräfin Anne de Montausier (Uma Thurman) und dem gewieften Marquis de Lauzun (Tim Roth) meistert Vatel alle Widrigkeiten, bis er sich in die Gräfin verliebt - und der Fisch nicht rechtzeitig geliefert wird.
Wenn man den Ausstattungsoverkill samt Eisplastiken und Gaumenexzessen von Regisseur Roland Joffé zusammenrechnet, kann einem bei 38 Millionen Dollar schon mal das Horsd´œuvre im Hals stecken bleiben. Vielleicht war das der Grund, warum sich Depardieu nach der Premiere eine Diät verordnete. Doch trotz des opulenten Augenschmauses wird man nicht satt: Denn selbst die Akteure irrlichtern einzig als dekorative Körper mit zierlichen Seelen umher und zelebrieren dünne Dialoge. Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie "Der König tanzt" und "Der Mann in der eisernen Maske" mochten. cinema.de
Bei der Ausrichtung eines Festes für den verwöhnten, überaus anspruchsvollen und launenhaften Sonnenkönig Ludwig XIV. steht der Ruf von Francois Vatel als Meisterkoch auf dem Spiel. Unvorhergesehene Zwischenfälle und Hofintrigen bedrohen das unter keinem glücklichen Stern stehende Spektakel. Vollends kompliziert wird es jedoch, als sich ausgerechnet die Lieblingsmätresse des Königs in Vatel verliebt und dessen Schicksal nun beim Kartenspiel entschieden werden soll... kino.de
