Filmarchiv
Alle Filme des Programmangebotes.
Eine Suche ist mit Namen oder Namensteilen möglich.
Titel: Land: Person: Jahr:
 
100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker Titel: 100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker

Regisseur: Christoph Schlingensief
Land: Deutschland
Jahr: 1989
Länge: 55 Minuten
Sprachfassung: deutsch
FSK: ungeprüft

Beschreibung

mit Volker Spengler (Fegelein, der Verräter), Brigitte Kausch (Eva Braun), Margit Carstensen (Frau Goebbels), Dietrich Kuhlbrodt (Joseph Goebbels), Alfred Edel (Hermann Göring), Udo Kier , Andreas Kunze 

15 Jahre vor "Der Untergang": Udo Kier als Hitler

Neun Personen, fünf Männer, vier Frauen, von einem Handscheinwerfer aus dem Dunkel herausgezerrt, belauern sich. Wir sehen die letzte Stunde im Führerbunker.

In knapp 16 Stunden an einem Stück gedreht, in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. "100 Jahre Adolf Hitler" zeigt Inzest und Intrigen, Getöse und Krawall. Es geht um die große Geste und den Abgrund und das Lachen, wenn es gut gegangen ist.

Der 1. Teil von Schlingensiefs Deutschland-Trilogie, gefolgt von "Das deutsche Kettensägen-Massaker" und "Terror 2000".

Mit der Hitlerfigur, die von nun an häufig in seine Arbeit "einmarschiert", legt Schlingensief die Hand - sprich die Kamera, die Handkamera - in die offenste aller deutschen Wunden. Hier ist Hitler keine vergangene Personalkatastrophe, sondern die Fratze des absurden Menschen an sich, der sich als elternlos, als höheres Wesen begreift, dessen völlige Monstrosität jedoch nicht in die Anstalt, sondern an die Macht führt und drauflos wütet. filmgalerie451.de

In einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Mülheim (Ruhr) gedrehter experimenteller Spielfilm, der mit minimalem formalem Aufwand und Improvisation über die letzte Stunde Adolf Hitlers im "Führerbunker" spekuliert, wobei er den grellen Effekt und das Lachen hinter dem Grauen sucht. film-dienst

Genial! Frankfurter Rundschau

Scheiße! FAZ

Gefährlich! taz

Es gibt noch Filme, die dich aus der Kurve tragen, dich und den täuschenden Vorschein von Ästhetischen und politischen, intimen und historischen Gewissheiten. TIP Berlin

Schlingensief hat schon viele Filme gemacht, die bei den Mitwirkenden und Zuschauern die Schmerzgrenze berühren. Die Banalität des Bösen, hier wird sie zum Ereignis. EPD Film, P. W. Jansen