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Das radikal Böse Titel: Das radikal Böse
Dokumentation

Regisseur: Stefan Ruzowitzky
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Länge: 94 Minuten
Sprachfassung: deutsch
FSK: ab 12 Jahren

Beschreibung

mit den Stimmen von Devid Striesow, Benno Fürmann, Alexander Fehling, Volker Bruch, Sebastian Urzendowsky, Nicolette Krebitz und Lenn Kudrjawizki 

Wie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? 

Warum töten ehrbare Familienväter Tag für Tag, jahrelang Frauen, Kinder und Babys? 

Warum verweigerten so wenige den Befehl, obwohl es ihnen freigestellt war? 

Der Oscar Gewinner Stefan Ruzowitzky erzählt spannend und bewegend von den systematischen Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche Einsatzgruppen in Osteuropa und der Suche nach den Ursachen des Bösen. Wir hören die Gedanken der Täter aus Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Gerichtsprotokollen, sehen in junge Gesichter. Ergänzt mit historischen Aufnahmen, den Aussagen renommierter Forscher wie Pere Desbois, Christopher Browning oder Robert Jay Lifton, und den überraschenden Ergebnissen psychologischer Experimente führt der Film hin zu "dem radikal Bösen", einer Blaupause des Genozid. wfilm.com


Ein beeindruckender und erschütternder Film über Täter, die auch zu Opfern eines Systems wurden, das radikal böse war. Ein intelligent aufbereiteter Film mit eigenem stilistischem Konzept und wichtigen neuen Einsichten in die menschliche Psyche. FBW Prädikat "besonders wertvoll" 


...ein Film-Essay, das es in sich hat – ein erschreckender Horrorfilm über unfassbare Abgründe des Lebens. Wenn es in diesem Kinojahr Pflichtfilme gibt, dann gehört diese radikale Meisterleistung absolut dazu. programmkino.de


…kritische Aufarbeitung deutscher Vergangenheit und vor allem die bittere Analyse wie junge Wehrmachtssoldaten zu kollektiven Massenmördern werden konnten. Harter Stoff, aber wichtig und gut. Journal Frankfurt


...erschütternden Mix aus Fiktion und historischem Material...Kein langweiliges Lehrstück, sondern aufrüttelndes Fanal auch für die Zukunft, denn die Psychologie der Täter ändert sich nicht. Münchner Abendzeitung


...ein verstörender, formal innovativer Film, der ohne Interviews mit Zeitzeugen auskommt, die sich ohnehin schwerlich hätten finden lassen. Darmstädter Echo


Ein in seiner Klarheit und Machart einzigartiger Film, mit dem Ruzowitzky auch den heute durchaus problematischen Zeitzeugenaussagen etwas entgegensetzen wollte. Nürnberger Nachrichten