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Wege zum Glück Titel: Wege zum Glück
Dokumentation

Regisseur: Agnieszka Jurek / Carsten Aschmann
Land: Deutschland
Jahr: 2014
Länge: 87 Minuten
Sprachfassung: deutsch
FSK: ohne Altersbeschränkung

Beschreibung

"Wege zum Glück" ist ein Dokumentarfilm über die Liebe zur Musik, die Lust am Tanzen und das Streben nach Inklusion.
Von Anfang August bis Ende Oktober 2013 haben über 80 Menschen mit und ohne Behinderung an einem Projekt mit dem Titel "Souvenir" von Christiane Joost-Plate teilgenommen. Der Film "Wege zum Glück" ist ein Portrait dieser Zeit. Die Interviews mit den Teilnehmenden spiegeln den Stand der Diskussion zum Thema Inklusion in unserer Gesellschaft wieder. Die genauen Beobachtungen während der Proben zeigen, wie die Arbeit an so einem Projekt beispielhaft aussehen kann.  Das Projekt "Souvenir" von Christiane Joost-Plate wurde 2013 mit dem "Förderpreis Musikvermittlung" des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. videorauschen.de

Im Dokumentarfilm wissen die Protagonisten, die dokumentiert werden, manchmal sogar noch früher, als das Filmteam, was sie sagen und mitteilen möchten. So z.B. als Keke Luschnat direkt in die Kamera schauend "Okay. Action!" sagte. 
Wir wussten nicht, was auf uns zukommen wird und wie die Dokumentation  am Ende aussehen würde. Wir wussten nur, dass sich die Teilnehmenden regelmäßig im Europa-Saal im “Haus der Jugend” in Hannover treffen und an etwas arbeiten werden. Diese Ausgangssituation war zwar ein wenig furchteinflößend, aber gleichzeitig auch sehr exklusiv. Weniger Vorgaben eröffnen manchmal viele Möglichkeiten und diese künstlerische Freiheit ist für uns eine sehr schöne Voraussetzung, um einen Dokumentarfilm zu drehen. Man muss sich gänzlich darauf einlassen, was vor der Kamera passiert und versucht dadurch gar nicht erst mit der Dokumentation selbst etwas  zu wollen. 
Woche für Woche, Schritt für Schritt, lernten wir die Protagonisten unserer Dokumentation besser kennen. Die Kamera wurde für sie immer unsichtbarer, und damit gehörten wir irgendwann einfach dazu.  Agnieszka Jurek und Carsten Aschmann